Bergbauernmilch – Ein knappes und wertvolles Gut

Die Milch für den Bergbauern Käse von Bergader stammt ausschließlich von Höfen, die in einer Förderrichtlinie der Europäischen Union als „Bergbauernhöfe“ definiert sind*. Die Bergbauern pflegen mit ihrer Arbeit in der Bergregion eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft. Dieser Fleiß und Respekt vor der Natur wird von der EU mit Zuschüssen gefördert.

Der Kuhbestand eines Bergbauern umfasst durchschnittlich nur 30 Kühe. Schon daraus ergibt sich eine natürliche Begrenzung der täglichen Milchmengen. „Sie reichen gerade, um unseren begehrten Bergbauern Käse herzustellen“, erklärt Jürgen Dorfer, Leiter der Milchbeschaffung von Bergader. Deshalb hat er heute ca. 400 anerkannte Bergbauern fest unter Vertrag.

Bergbauernmilch ist nicht nur knapp, sondern auch besonders wertvoll. Der Grund ist die traditionelle Fütterung der Bergbauernkühe. Im Sommer weiden sie in den Höhenlagen des bayerischen Voralpenlandes, im Winter fressen sie das blumen– und kräuterreiche Heu dieser Wiesen. 

*Laut der EU-Förderrichtlinie müssen die Wiesen und Weiden der Bergbauernbetriebe entweder über 700 Meter, oder in einer Höhe über 500 Metern liegen und gleichzeitig eine Hangneigung von 15% aufweisen oder eine durchschnittliche Hangneigung von mehr als 18% aufweisen.

Die Region und ihre Besonderheiten

In der ursprünglichen Berglandschaft der Schliersee-Region mit ihren dunklen Wäldern, malerischen Bergwiesen, klaren Bächen und blauen Seen prägt die Natur bis auf den heutigen Tag die Lebensweise der Menschen.
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